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Psychohygiene - Was/wieso/wofür?

  • Matthias Reymaier
  • 20. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Was bedeutet Psychohygiene?

Psychohygiene umfasst Maßnahmen und Strategien, die darauf abzielen, die psychische Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Dazu gehören unter anderem Stressbewältigung, Achtsamkeit, soziale Unterstützung und der Aufbau von Resilienz. Ziel ist es, seelischen Belastungen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu stärken.


Warum ist Psychohygiene so wichtig?

Aktuelle Studien und Berichte zeigen deutlich die Relevanz von Psychohygiene:

  • Hohe Prävalenz psychischer Belastungen: Schätzungen zufolge erleben etwa 25–30 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens psychische Symptome oder Erkrankungen. Dennoch nehmen nur rund 30 % der Betroffenen kassenfinanzierte Hilfsangebote in Anspruch. psychotherapie.at

  • Belastung durch Arbeitsbedingungen: Laut Statistik Austria sind rund 60 % der in Österreich erwerbstätigen Menschen mindestens einem psychischen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Über ein Drittel der Betroffenen nennt Zeitdruck und Arbeitsüberlastung als Ursachen. BÖP

  • Auswirkungen auf die Gesellschaft: Psychische Erkrankungen und Störungen des seelischen Wohlbefindens sind verantwortlich für 20 bis 25 % der Krankheitslast in der Europäischen Region und stellen eine enorme Herausforderung im Bereich der öffentlichen Gesundheit dar. BMASGK+1BMASGK+1


Wie kann Psychohygiene im Alltag aussehen?

Die Integration von Psychohygiene in den Alltag kann vielfältig sein:

  • Regelmäßige Pausen: Bewusstes Innehalten und kurze Auszeiten helfen, den Geist zu entspannen und neue Energie zu tanken.

  • Achtsamkeit und Meditation: Techniken wie Meditation oder Achtsamkeitsübungen fördern die Selbstwahrnehmung und reduzieren Stress.

  • Soziale Kontakte pflegen: Der Austausch mit Freunden und Familie bietet emotionale Unterstützung und stärkt das Zugehörigkeitsgefühl.

  • Körperliche Aktivität: Bewegung, sei es durch Sport oder Spaziergänge, wirkt sich positiv auf die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden aus.

  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Bei anhaltenden Belastungen oder Krisen kann die Unterstützung durch Fachpersonen wie Lebens- und Sozialberater:innen hilfreich sein.


Fazit

Psychohygiene ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit in unserer heutigen Gesellschaft. Sie ermöglicht es uns, Herausforderungen besser zu bewältigen, unsere Lebensqualität zu steigern und langfristig gesund zu bleiben. Indem wir bewusst auf unsere psychische Gesundheit achten, investieren wir in ein erfüllteres und ausgeglicheneres Leben.



Quellenverzeichnis

  1. Psychotherapie.at – Zahlen, Daten & Fakten zur psychischen Gesundheit in ÖsterreichÖsterreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) https://www.psychotherapie.at/forschung/zahlen-daten-fakten

  2. BOEP – Psychische Gesundheit und Arbeitswelt in ÖsterreichBerufsverband Österreichischer PsychologInnen https://www.boep.or.at/aktuelles/detail?news_item_id=670646f63c15c864ee000068

  3. Sozialministerium – Nationale Strategie zur psychischen GesundheitBundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Nicht-uebertragbare-Krankheiten/Psychische-Gesundheit/Nationale-Strategie-zur-psychischen-Gesundheit.html

 
 
 

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